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Ich fühle mich angenommen

Ein jeder von uns nimmt sie gern für sich in Anspruch. Es ist ja auch befreiend, wenn man z.B. hört „Das wäre nichts für mich, aber wenn Du das gut findest, wünsche ich Dir, was Du Dir wünschst.“. So sprechen echte Freunde miteinander.

Aber genau hier beginnt das Problem mit der Toleranz. Denn Toleranz bedeutet eben nicht absolute Freiheit oder Leben ohne Grenzen. Wie weit die individuelle Toleranz Einzelner geht bestimmt der Einzelne selbst. Jedoch kann Toleranz in den Gesellschaften nur in den Grenzen eines umfassenden Konsenses auch umfassend wirken.

Die individuelle Definition jedoch erschwert den Konsens. Aber ohne Konsens keine allgemein wirksame Toleranz. Ohne gesellschaftlich anerkannte Toleranzbereiche keine Sicherheit vor Ungerechtigkeiten. Andererseits definiert sich Toleranz vom Ausübenden, der wiederum seinen Normalbegriff als Ausgangspunkt festlegt. Damit benötigen wir eine Definition vom Normalen. Wer könnte das festlegen?

Oder ist Toleranz damit aus sich selbst heraus etwas individuelles und entzieht sich damit der verpflichtenden Definition. Kann man Toleranz allgemein verbindlich vorschreiben?

Wenn jeder seine eigene Toleranz übt, ist die kleinste Schnittmenge aller Einzelmodelle dann der gesellschaftliche Konsens. Und es bedarf nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, dass dabei nicht viel übrig bleibt was zum allgemeinen Konsens, einer anerkannten Norm, taugt. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass offensichtlich ein jeder selbst frei bestimmt, was er toleriert und was nicht.

 

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