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Warum Streiten eine feine Sache ist

Das sprichwörtliche reinigende Gewitter, wer hat das noch nicht erlebt? Finster ist es und es blitzt und donnert und man meint, die Welt könne unter gehen. Und dann? Keine Verletzten und keine abgebrannten Häuser, statt dessen klare Luft und frische Farben, intensiv gefühlter Mut und Neuanfang nach dem Krach.

Ohne Streit kommen wir nicht weit. Manche meinen gar, Streit sei der Vater des Fortschritts. In jedem Fall ist es eine seltene Gelegenheit, sich intensiv miteinander, den Gedanken und Ansichten, der Meinung und Sicht eines Anderen zu beschäftigen. Warum sagt sie, was sie sagt? Warum tut er, was er tut?

Wenn Kinder den Aufruf bekommen "Streitet euch nicht!", könnte das eine oder andere Mal eine Möglichkeit verpasst sein, eben dieses miteinander streiten zu lernen. So bleibt dann den großen Kindern später nichts anderes übrig, als sich im Großen mühsam anzueignen, was sie im Kleinen nicht üben durften.

Das ein Streit ausgetragen wird, ist an sich keine schlechte Nachricht. Wie er ausgetragen wird, das kann eine Katastrophenmeldung werden.

Konflikte lauern überall und bieten uns an, das Streiten zu üben. So können wir das eine oder andere klären, relativieren, lösen. Damit machen wir uns das Leben schöner und es kann ganz leicht passieren, dass streiten dabei plötzlich eine feine, konstruktive Sache wird.

 

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